Gut fürs Herz!

veröffentlicht am 05.02.2017

Der wichtigste Muskel Ihres Körpers ist Ihr Herz. Und wie das bei Muskeln so üblich ist, wird auch er durch Training immer besser und hält länger. Ganz nebenbei verbrennt man beim Training des Herzens aber auch noch Fett, senkt sein Erkrankungsrisiko und kommt immer weniger außer Puste.
Bei diesen ganzen positiven Effekten ist es doch fantastisch, dass es eine ganze Reihe von Möglichkeiten gibt, den Puls auf Touren zu bringen. Egal ob sie im Gruppentrainingsraum trainieren, an der frischen Luft einen Walking-Kurs besuchen oder an den Cardiogeräten trainieren - Ihr Herz wird es ihnen danken.

Ausdauertraining ist wichtig

Durch regelmäßiges Training der Ausdauer wird der Herzmuskel größer und stärker. Das Herz ist so in der Lage, mit jedem Herzschlag eine größere Menge Blut und damit Sauerstoff in den Kreislauf zu pumpen und zu den Muskeln zu transportieren. Die Folge: Höhere Leistung, wenn gefordert – niedriger Ruhepuls, sozusagen ein Schongang des Herzens. Besonders gut verbessern Sie Ihre Ausdauer sowohl bei den Outdoor-Sportarten Walking, Nordic Walking, Laufen und Radfahren bzw. durch Fitness-Training an Geräten oder in speziellen Gruppenkursen.

Wie oft, wie lange, wie intensiv? Es gilt folgender Grundsatz:

Einmal ist besser als keinmal, aber leider auch nicht viel mehr! Einmaliges hochintensives Training empfindet der Körper sogar als negativen Stress.

Zweimal ist gut, viel besser als nur einmal pro Woche! Für Freizeitsportler der ideale Kompromiss.

Dreimal ist sehr gut und für ein Gesundheitstraining anzustreben! Ideal ist, wenn Sie Ihrem Körper nach jeder Trainingseinheit einen Erholungstag gönnen.

Auch Krafttraining hilft

Es ist bewiesen, dass sich nicht nur Ausdauertraining, sondern auch Krafttraining positiv auf den Herzmuskel auswirken kann. Denn Krafttraining verbessert die Funktion der Herzkranzgefäße, senkt den Blutdruck und Cholesterinspiegel.

Tipp

Zu Beginn des Trainings schaltet der gesamte Organismus von Ruhe auf „Arbeit“ um. Die Atmung beschleunigt sich, der Puls steigt an, es wird mehr Blut und damit Sauerstoff zu den Muskeln transportiert. Dazu werden die Blutgefäße weit gestellt. Diese Umstellungsvorgänge brauchen etwas Zeit. Daher sollten Sie in jedem Fall mit einer niedrigen Intensität beginnen und sich allmählich Ihrem Trainingspuls nähern. Nach etwa 6 bis 10 Minuten sollten Sie dort angelangt sein.

Gut fürs Herz!